horaios SolutionManager
horaios SolutionManager ist eine Anwendung für die Erstellung und Verwaltung von Lösungen.
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Versionshistorie
Hier befindet sich die ausführliche Versionshistorie.
horaios SolutionManager – Funktionsübersicht
Der SolutionManager ist das zentrale Werkzeug für die Verwaltung von Charis-Lösungen: vom Anlegen einer neuen
Entwicklungslösung über Code-Generierung und Bereitstellung bis zur Überwachung laufender Dienste und zur
Veröffentlichung von Versionshinweisen. Er ist selbst mit Charis entwickelt und steht als
Windows-Forms-Anwendung, Web API und Flutter-App zur Verfügung.
Lösungen
- Zentrale Liste aller Charis-Lösungen, filterbar nach Organisation und Suchbegriff; inaktive Lösungen werden
nur auf Wunsch angezeigt.
- Zu jeder Lösung werden Namensraum, Name, vollständiger Name, Verzeichnis, Lösungsdatei, Icon und Farben
gepflegt.
- Das Lösungsverzeichnis ergibt sich automatisch aus einem rechnerabhängigen Stammverzeichnis (Standard:
source\repos im Benutzerprofil). So kann dieselbe Lösung auf verschiedenen Rechnern in
unterschiedlichen Pfaden liegen.
- Namensprüfung: Der Name einer Lösung muss mit einem Großbuchstaben beginnen und darf keine Leerzeichen
enthalten.
- Der Namensraum wird automatisch von der Organisation übernommen, die ihn aus ihrer Web-Domäne ableitet
(z. B.
horaios.de → de.horaios).
- Version, Charis-Version und .NET-Version werden direkt aus der Projektdatei der Lösung gelesen.
Neue Entwicklungslösung anlegen
Mit einer einzigen Aktion entsteht eine vollständige, lauffähige Charis-Lösung:
- Fehlende Angaben (Namensraum, Modell- und Benutzerdatenbank) werden aus konfigurierbaren Standardwerten
ergänzt.
- Für die Lösung wird eine Entwicklungsdatenbank registriert.
- Die aktuelle Charis-Lösungsvorlage wird heruntergeladen und in das Lösungsverzeichnis entpackt.
- Verzeichnisse, Dateien und Inhalte werden auf den neuen Lösungsnamen angepasst, das Icon der Lösung wird
übernommen.
- Der Charis-Modeller wird gestartet und generiert den Code; anschließend öffnet sich die neue Lösung in
Visual Studio.
- Der Fortschritt wird Schritt für Schritt angezeigt.
Entwicklungsablauf
- Modeller starten: öffnet den Charis-Modeller für die Modelldatenbank der Lösung oder holt
ihn in den Vordergrund, wenn er bereits läuft.
- Entwicklungslösung öffnen: öffnet die Lösung in Visual Studio oder wechselt dorthin, wenn
sie bereits geöffnet ist.
- Projekt aktualisieren: führt
git pull aus und aktualisiert die
Versionsangaben, wahlweise für eine Lösung oder für alle Lösungen auf einmal.
- Code generieren: erzeugt optional ein Swift-Datenmodell (Codable-Klassen inklusive
API-Synchronisierung) in einem konfigurierbaren Zielordner, für native Apple-Clients.
Datenbanken
- Jede Lösung hat eine Modelldatenbank und eine Benutzerdatenbank mit eigenen Zugangsdaten (Server, Instanz,
Datenbankname, integrierte Sicherheit oder Benutzername und Passwort).
- Die Zugangsdaten werden auf Vollständigkeit geprüft; Aktionen wie „Modeller starten“ sind nur bei gültiger
Verbindung möglich.
- Standardwerte für neue Modell- und Benutzerdatenbanken werden in der zentralen Konfiguration gepflegt.
- Datenbankeinträge je Organisation und Verwendungszweck (z. B. Entwicklung) mit Application Key und
Team-Passwort.
Verwendete Lösungen und Entitäten
- Eine Lösung kann andere Lösungen und ausgewählte Entitäten daraus verwenden.
- Die Liste der verfügbaren Entitäten wird aus dem Modell der verwendeten Lösung abgeglichen.
- Geerbte Attribute werden automatisch in das Modell der verwendenden Lösung übernommen, einschließlich
Basisklassen und referenzierter Entitäten.
Anwendungsbereitstellung
- Beliebig viele Bereitstellungen je Lösung, jeweils mit Anwendungstyp, Zielserver, Organisation,
Projektordner sowie Git-Quell- und Zielzweig.
- Unterstützte Anwendungstypen: Web-Anwendung (IIS) und Windows-Dienst. Als Charis-Clients stehen Windows
Forms, Blazor Web App, Web API und Flutter App zur Verfügung.
- Anwendungspaket erstellen: führt den Quellzweig in den Zielzweig zusammen (Pull, Merge,
Push), baut bzw. veröffentlicht das Projekt, packt das Ergebnis als ZIP und speichert es in 1-MB-Teilen in
der Datenbank.
- Alle Anwendungen bereitstellen: erstellt die Pakete für alle Bereitstellungen einer Lösung
in einem Durchgang.
- Automatische Installation: Ein Updater-Dienst auf jedem Zielserver prüft alle 30 Sekunden
auf neue Pakete. Er stoppt den IIS-Anwendungspool bzw. den Windows-Dienst, ersetzt die Anwendungsdateien und
startet die Anwendung wieder.
- Erstellungs- und Installationszeitpunkt werden für jedes Paket festgehalten.
Dienstüberwachung
- Dienste lassen sich je Lösung überwachen, jeweils mit einer Dienstkonfiguration (Server, Hostname,
IP-Adresse, Application Key) und einer maximalen Ausfallzeit in Minuten.
- Ein Dienst gilt als ausgefallen, wenn seine letzte OK-Statusmeldung länger zurückliegt als die erlaubte
Ausfallzeit.
- Eine Übersicht zeigt alle überwachten Dienste und die Anzahl ausgefallener Dienste, auf Wunsch auch laufende
und inaktive Dienste.
Versionshinweise
- Versionshinweise je Lösung und Version (Major.Minor.Build.Patch), neueste zuerst, mit
Veröffentlichungsdatum.
- Einträge mit Typ, Titel, Beschreibung, bisheriger Situation, neuer Situation, Nutzungshinweisen,
Empfehlungen, Bild mit Bilduntertitel, angehängten Dokumenten und Git-Commit-ID.
- HTML generieren: erzeugt eine HTML-Seite für eine Version samt Bildern und Dokumenten,
bereit zur Veröffentlichung.
Organisationen, Kunden und Server
- Organisationen mit Kurzform, Name, Homepage, Domäne, Namensraum, Farben und Anzahl der Lösungen. Eine
Organisation kann erst gelöscht werden, wenn ihr keine Lösungen mehr zugeordnet sind.
- Kunden mit Debitorennummer, Name und Namensraum. Kunden mit Debitorennummer sind gegen Umbenennen und
Löschen geschützt.
- Server mit Hostname, DNS-Name und IPv4-Adresse, einer Organisation zugeordnet und über all diese Angaben
durchsuchbar.
Einstellungen und Verwaltung
- Zentrale Konfiguration: eigene Organisation, Standard-Icon, Standardwerte für Modell- und
Benutzerdatenbanken.
- Persönliche Einstellungen je Benutzer mit rechnerabhängigen Einstellungen (Stammverzeichnis für Lösungen je
Hostname).
- Anwendungstypen, Spaltenkonfigurationen, Benutzer, Berechtigungen und Sprachen (Charis Core).
- Integrierte Datenmigrationsaufgaben mit Ausführungsprotokoll, um bestehende Daten nach Modelländerungen auf
den aktuellen Stand zu bringen.
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